Apple-Fans aufgepasst: Das MacBook Pro könnte vor dem größten Umbruch seit Jahren stehen. Laut dem Bloomberg-Journalisten Mark Gurman arbeitet Apple an einem MacBook Pro mit OLED-Touchscreen – und die Vorstellung könnte bereits im Oktober 2026 stattfinden. Wir fassen alle Gerüchte zusammen und erklären, was das für Kaufinteressenten bedeutet.

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Wichtig vorweg: Apple hat bislang nichts bestätigt. Alle Angaben in diesem Artikel sind unbestätigte Gerüchte – allerdings stammen sie von einem der bestinformierten Apple-Beobachter der Branche.
Die Gerüchte im Überblick
In der ersten Ausgabe seines neuen „Power On“-Podcasts rechnet Mark Gurman damit, dass Apple das neue MacBook Pro noch im Oktober präsentiert – eine Verschiebung in den November schließt er aber nicht aus. Für den Oktober-Termin spricht ein starkes Indiz: Apple testet die Geräte derzeit bereits mit macOS 27.2, das sich in der Betaphase befindet und gegen Ende Oktober für alle Nutzer erscheinen soll.
Geplant sind demnach Modelle mit 14- und 16-Zoll-Display – also in beiden Größen, in denen das MacBook Pro aktuell angeboten wird.
OLED-Display: Premiere am Mac
Das neue MacBook Pro soll als erster Mac überhaupt ein OLED-Display erhalten. Apple setzt die Technik seit Jahren beim iPhone und inzwischen auch beim iPad Pro ein – jetzt könnte sie endlich den Mac erreichen. OLED steht für tiefere Schwarztöne, präzisere Kontraste und in der Regel eine bessere Energieeffizienz als klassische LCD-Panels.
Touchscreen am Mac: Apples Kehrtwende
Jahrzehntelang hat Apple einen Touchscreen am Mac kategorisch abgelehnt. Der legendäre Apple-Chef Steve Jobs argumentierte, die Bedienung eines senkrechten Touchscreens sei ergonomisch unsinnig – der Arm würde schnell ermüden. Für Touch-Eingaben verwies Apple stattdessen konsequent auf das iPad.
Dass sich diese Haltung nun ändert, zeigen auch erste Software-Hinweise: In macOS 27 (Codename „Golden Gate“) wurden verschiedene Bedienelemente – etwa Schaltflächen im Kontrollzentrum und App-Symbole – so gestaltet, dass sie sich einfacher mit dem Finger bedienen lassen. macOS würde dabei primär für Tastatur und Trackpad optimiert bleiben; der Touchscreen wäre eine zusätzliche Eingabeebene, etwa für schnelles Scrollen, Zoomen oder kontextsensitive Gesten.
Dynamic Island statt Notch
Auch optisch soll sich einiges tun: Die Notch, die seit dem Redesign 2021 den oberen Bildschirmrand prägt, soll einer Dynamic Island weichen – dem vom iPhone bekannten Konzept, das die Kameraaussparung um zusätzliche Bedienelemente und Statusanzeigen erweitert. Dazu kommt ein insgesamt dünneres Gehäuse.
M5 Pro und M5 Max als Antrieb
Als Chips sind die aktuellen M5 Pro und M5 Max im Gespräch. Interessant dabei: Die neuen Touchscreen-Modelle sollen die regulären 14- und 16-Zoll-Modelle nicht ersetzen, sondern oberhalb von ihnen angesiedelt werden – die klassische Reihe steigt laut Gurman im kommenden Jahr auf M7 Pro und M7 Max um.
„MacBook Ultra“? Preis und Positionierung
Ob die neue Reihe weiterhin MacBook Pro heißt oder Apple einen eigenen Namen wählt – etwa „MacBook Ultra“ –, ist unklar. Klar ist dagegen: Durch die Positionierung oberhalb der regulären Modelle dürfte der Preis spürbar höher ausfallen als bei den aktuellen MacBook-Pro-Modellen. Konkrete Preise sind noch nicht durchgesickert.
Lohnt es sich, auf das neue MacBook Pro zu warten?
Wer jetzt ein leistungsstarkes Notebook braucht, macht mit den aktuellen MacBook-Pro-Modellen nichts falsch – sie gehören zu den besten Laptops auf dem Markt. Wer dagegen noch einige Wochen warten kann, sollte die Entwicklung im Oktober und November genau verfolgen: Sollte Apple das OLED-Touchscreen-Modell tatsächlich vorstellen, dürften zudem die Preise der Vorgängermodelle sinken.
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