Oppo bringt die Find-X10-Serie offiziell nach Deutschland: Das Find X10 kostet 1.299 Euro (12 GB RAM, 256 GB) beziehungsweise 1.499 Euro (12/512 GB), das Kamera-Flaggschiff Find X10 Pro Max mit drei 200-Megapixel-Kameras kostet 1.799 Euro (12/512 GB). Vorbesteller erhalten bis zum 28. Oktober 2026 100 Euro Rabatt, ein Geschenk nach Wahl und einen Trade-in-Bonus von bis zu 250 Euro.
Oppo Find X10: Preise in Deutschland im Überblick
Eine Woche nach der Technik-Vorstellung hat Oppo beim Global Launch am 21. Oktober 2026 auf Mallorca die offiziellen Europreise genannt. Ab sofort sind beide Modelle im offiziellen Oppo-Store vorbestellbar:
| Oppo Find X10 | 12 GB RAM / 256 GB | 1.299 € |
| Oppo Find X10 | 12 GB RAM / 512 GB | 1.499 € |
| Oppo Find X10 Pro Max | 12 GB RAM / 512 GB | 1.799 € |
Das Basismodell erscheint in den Farben Glacier Blue, Glow Coral und Mist Grey, das Pro Max in Titanium Grey und Luna White. Zum Vergleich: Das Find X9 startete bei 999 Euro, das Find X9 Pro bei 1.299 Euro – der Einstieg ist damit um 300 Euro teurer geworden. Ein Grund: Die Speicherkrise treibt seit Monaten die Smartphonepreise nach oben.
Vorbesteller-Aktionen: 100 Euro Rabatt, Geschenk und Trade-in-Bonus
Oppo versüßt den hohen Einstiegspreis mit mehreren Aktionen, die für den Vorbestellzeitraum vom 21. bis 28. Oktober 2026 gelten:
- 100 Euro Sofortrabatt auf beide Modelle bei Vorbestellung im Oppo-Store.
- Geschenk nach Wahl: der Oppo Hasselblad Telekonverter, das Oppo Pad 5 oder die Oppo Watch X3 (solange der Vorrat reicht).
- Trade-in-Bonus: Wer sein altes Smartphone in Zahlung gibt, erhält zusätzlich zum Eintauschwert 250 Euro Bonus für Geräte von Oppo oder OnePlus beziehungsweise 150 Euro für Geräte von Apple oder Samsung.
Mit Rabatt sinkt der Effektivpreis des Basismodells auf 1.199 Euro, das Pro Max kostet rechnerisch 1.699 Euro – plus Zugabe.
Technik im Überblick
Find X10 Pro Max: Erstes Smartphone mit drei 200-Megapixel-Kameras
Das Pro Max ist weltweit das erste Smartphone mit drei 200-Megapixel-Kameras auf der Rückseite – alle gemeinsam mit Hasselblad abgestimmt: eine 200-MP-Hauptkamera (f/1.5, 1/1,3-Zoll-Sensor), eine 200-MP-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2, 1/1,56 Zoll) und eine 200-MP-Periskop-Telekamera (f/2.1, 1/1,56 Zoll, 3-fach optischer Zoom). Alle drei Sensoren nehmen Videos in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde auf, dazu kommen Dolby Vision, das Log-Format O-Log2 und erstmals Open-Gate-Aufnahmen bei Oppo. Vorne sitzt eine 50-MP-Frontkamera mit Autofokus. Das Basismodell Find X10 kombiniert eine 200-MP-Hauptkamera mit einer 50-MP-Ultraweitwinkelkamera und einer 200-MP-Periskop-Kamera.

Display, Akku und Ladeleistung
Das Find X10 misst 6,59 Zoll, das Pro Max 6,78 Zoll – beide mit LTPO-AMOLED-Display, bis zu 144 Hertz und 3.600 Nits Spitzenhelligkeit. Der Akku fasst in der Europa-Version bis zu 7.150 mAh (Silicon-Carbon-Technik; die China-Version bietet 8.000 mAh). Geladen wird kabelgebunden mit 80 Watt SuperVOOC und kabellos mit 50 Watt AirVOOC. Beide Geräte sind nach IP66, IP68 und IP69 gegen Wasser und Staub geschützt.
Chipsatz und Software: Dimensity 9600M und ColorOS 17
Im Find X10 arbeitet der MediaTek Dimensity 9600M, im Pro Max der Dimensity 9600 Pro – beide auf 2-Nanometer-Basis. Als System läuft ColorOS 17 mit neuen KI-Funktionen, darunter dem AI Call Guard zur Erkennung von Betrugsanrufen. Die gemeinsam mit Oppo optimierte Blackmagic Camera App soll voraussichtlich ab November 2026 verfügbar sein.
Verfügbarkeit: zunächst nur im Oppo-Store
Die Find-X10-Serie ist ab sofort ausschließlich über den offiziellen Oppo-Store vorbestellbar – zum Fachhandel macht Oppo bislang keine Angaben. In der Schweiz kosten die Modelle 1.199, 1.399 beziehungsweise 1.499 Franken. Oppo positioniert die Serie damit klar gegen Apples neues iPhone Duo und das iPhone 17 – mit dem Vorteil der deutlich stärkeren Kamera-Ausstattung, aber zum Aufpreis.
Fazit: Lohnt sich das Oppo Find X10?
Die Find-X10-Serie liefert Flaggschiff-Technik auf ganzer Linie: dreifache 200-MP-Kamera im Pro Max, riesige Akkus und 144-Hertz-Displays. Die Preise sind allerdings spürbar gestiegen – das Basismodell kostet 300 Euro mehr als das Find X9 zum Start. Wer jetzt zuschlägt, profitiert von den Vorbesteller-Aktionen: 100 Euro Rabatt, Geschenk und Trade-in-Bonus senken den Effektivpreis deutlich.