Sonntag, 1. November 2026
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MacBook Pro M6 und erstes Touchscreen-Modell: Preise, Specs und Verkaufsstart

Kurze Antwort

Apple hat Ende Oktober 2026 gleich zwei neue MacBook-Pro-Linien vorgestellt: Das 14-Zoll-MacBook Pro mit dem neuen M6-Chip startet in Deutschland bei 2.299 Euro, das erste MacBook Pro mit Touchscreen und PROLED-XDR-Display kostet ab 3.299 Euro. Beide Modelle sind ab sofort vorbestellbar, der Verkaufsstart ist Freitag, der 6. November 2026. Auch der iMac mit M6 startet dann ab 1.799 Euro.

Apple hat Ende Oktober 2026 gleich zwei neue MacBook-Pro-Linien vorgestellt: Das 14-Zoll-MacBook Pro mit dem neuen M6-Chip startet in Deutschland bei 2.299 Euro, das erste MacBook Pro mit Touchscreen und PROLED-XDR-Display kostet ab 3.299 Euro. Beide Modelle sind ab sofort vorbestellbar, der Verkaufsstart ist Freitag, der 6. November 2026. Auch der iMac mit M6 startet dann ab 1.799 Euro.

Nach Jahren der klaren Absage hat Apple es nun doch getan: Zum ersten Mal lässt sich ein Mac per Finger bedienen. Das neue MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display bringt den Touchscreen auf den Mac – und Apple liefert gleich noch einen neuen Chip dazu. Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 ist das günstigere der beiden neuen Modelle, das Touchscreen-Modell mit M5 Pro und M5 Max das neue Spitzenmodell. Wir haben alle Deutschland-Preise, die wichtigsten Unterschiede und den Verkaufsstart für dich zusammengestellt.

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MacBook Pro M6: Neuer Chip, bekanntes Gehäuse

Das günstigere der beiden neuen Modelle ist das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6. Äußerlich bleibt fast alles beim Alten: Es behält das bisherige Gehäuse und das Liquid-Retina-XDR-Display mit Mini-LED-Technik. Einen Touchscreen gibt es hier nicht, stattdessen bleibt die Notch für die Kamera.

Der eigentliche Fortschritt steckt im Inneren: Der M6 ist Apples erster Chip im 2-Nanometer-Verfahren und der Nachfolger des M5. Er vereint eine 12-Kern-CPU mit einer 12-Kern-Grafikkarte, wobei jeder Kern einen eigenen Neural Accelerator für KI-Aufgaben besitzt. Apple verspricht bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung als beim M5, bis zu 25 Prozent mehr Tempo bei KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät und eine bis zu 1,9-mal schnellere Neural Engine.

Die Basisversion startet in Deutschland bei 2.299 Euro – mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicher. Wer 24 GB Arbeitsspeicher möchte, zahlt 2.519 Euro. Zum Vergleich: Das M5-Einstiegsmodell startete vor einem Jahr noch bei 1.799 Euro. Die Batterielaufzeit gibt Apple mit bis zu 24 Stunden an, dazu kommen WLAN 7 und die Farben Space Schwarz und Silber.

Für die meisten Käuferinnen und Käufer ist das M6-Modell die vernünftigere Wahl: Es kostet deutlich weniger und bietet bereits einen hochwertigen Bildschirm sowie Leistung für Büroarbeit, Studium und kreative Aufgaben.

MacBook Pro mit Touchscreen: PROLED XDR ändert alles

Das Highlight der Mac-Woche ist das MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display. Es ist der erste Mac mit Touchscreen überhaupt – jahrelang galt eine Berührungseingabe am Mac bei Apple als Tabu. Jetzt kommt sie doch, und zwar im neuen Spitzenmodell mit 14 und 16 Zoll.

Tandem OLED mit 2.000 Nits und 10.000.000:1 Kontrast

Hinter dem Namen PROLED XDR steckt ein Tandem-OLED-Panel: Zwei Schichten selbstleuchtender Pixel liegen übereinander und erzeugen das Bild ohne Hintergrundbeleuchtung. Das Ergebnis: bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit für HDR- und SDR-Inhalte, ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und eine adaptive Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hertz. Der Farbraum deckt P3 und zusätzlich Adobe RGB ab – wichtig für Fotografie, Druck und Videobearbeitung. Apple nennt das PROLED XDR das weltbeste Laptop-Display.

So funktioniert Touch auf dem Mac

Der Touch-Sensor sitzt direkt im Displaypanel und nicht nur darüber. Dadurch soll die Verzögerung so gering sein, dass es sich anfühlt, als würde man die Inhalte selbst berühren. Du kannst mit einer Wischgeste durch Webseiten scrollen, mit zwei Fingern in Fotos hineinzoomen, Folien per Drag & Drop zwischen Präsentationen bewegen oder ein Fenster per Doppeltippen in den Vollbildmodus schicken. Ein neu entwickeltes Scharnier sorgt für mehr Stabilität, wenn du auf den Bildschirm tippst. Tastatur und Trackpad bleiben voll erhalten – Touch kommt hinzu und ersetzt nichts.

Spannend für Kreative: Grafikdesignerinnen und Grafikdesigner können das gesamte Display als Arbeitsfläche nutzen, Musikerinnen und Musiker spielen Software-Instrumente direkt auf dem Bildschirm, etwa in Logic Pro. Auch viele Apps von Drittanbietern nutzen Touch bereits, darunter Microsoft Word, Excel und PowerPoint, Adobe Lightroom, DaVinci Resolve, Blender und Notion. Die Touch-Funktionen sind in macOS 27 eingebunden: Fenster-Schaltflächen vergrößern sich bei Berührung, das Dock lässt sich per Wischen von unten aufrufen, Multi-Touch unterstützt bis zu zehn Finger.

Berichten zufolge lässt sich Touch in den Einstellungen auch komplett abschalten, falls du den Bildschirm lieber gar nicht berühren möchtest. Auch die Dynamic Island zieht auf den Mac ein: Sie ersetzt die Notch, zeigt Live-Aktivitäten und erlaubt schnelle Aktionen wie das Annehmen eines Anrufs oder einer AirDrop-Anfrage.

Dünner, leichter – und das Logo leuchtet wieder

Das Touchscreen-Modell ist dünner und deutlich leichter als der Vorgänger: Das 14-Zoll-Modell wiegt 1,38 Kilogramm und damit rund 230 Gramm weniger, das 16-Zoll-Modell 1,82 Kilogramm und damit rund 320 Gramm weniger. Die Displays sind dabei sogar gewachsen – auf 14,2 und 16,3 Zoll. Und eine kleine Nostalgie gibt es obendrauf: Das Apple-Logo auf der Rückseite des Bildschirms leuchtet wieder.

Angetrieben wird das Spitzenmodell von den Chips M5 Pro und M5 Max, mit bis zu 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und bis zu 16 TB Speicher. Dazu kommen ein verbessertes 6-Lautsprecher-System mit 50 Prozent tieferen Bässen, eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera, drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI, SDXC-Kartenslot und MagSafe. Die Batterielaufzeit liegt ebenfalls bei bis zu 24 Stunden.

Alle Deutschland-Preise im Überblick

Modell Chip Display Preis ab
MacBook Pro 14 Zoll M6 Liquid Retina XDR (Mini-LED) 2.299 Euro
MacBook Pro 14 Zoll M5 Pro PROLED XDR + Touch 3.299 Euro
MacBook Pro 16 Zoll M5 Pro PROLED XDR + Touch 3.899 Euro
MacBook Pro 14 Zoll M5 Max PROLED XDR + Touch 5.119 Euro
MacBook Pro 16 Zoll M5 Max PROLED XDR + Touch 5.599 Euro
iMac 24 Zoll M6 4,5K Retina 1.799 Euro
iMac 24 Zoll M6 (12-Kern) 4,5K Retina 1.999 Euro
iPad mini 8 A20 Pro OLED, 8,5 Zoll 749 Euro (WLAN)

Auf gleicher Ausstattungsbasis – 24 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicher – beträgt der Aufpreis für das Touchscreen-Modell beim 14-Zoll-Gerät 780 Euro (2.519 Euro gegenüber 3.299 Euro). Wer das Touchscreen-Modell voll ausstattet, zahlt in den USA bis zu 14.549 Dollar – der mit Abstand teuerste MacBook Pro aller Zeiten.

Verkaufsstart und Vorbestellung

Beide neuen MacBook-Pro-Linien sind seit dem 28. Oktober 2026 im Apple Online Store vorbestellbar. Die Auslieferung und der Verkaufsstart im Handel beginnen am Freitag, dem 6. November 2026. Das gilt auch für den neuen iMac mit M6 und das neue iPad mini 8. Die bisherigen MacBook-Pro-Modelle ohne Touchscreen bleiben übrigens im Programm – wer keinen Touchscreen möchte, kann weiterhin zum 14-Zoll-Modell mit M6 oder zu den Mini-LED-Modellen mit M5 Pro und M5 Max greifen.

Welches MacBook Pro passt zu dir?

Die Entscheidung ist einfacher, als die Preisliste vermuten lässt. Wenn du einen schnellen, leisen Laptop für Büro, Studium, Programmierung oder normale kreative Arbeit suchst, reicht das MacBook Pro mit M6 völlig aus – und du sparst rund 1.000 Euro gegenüber dem Touchscreen-Modell.

Das MacBook Pro mit PROLED XDR und Touch lohnt sich, wenn du täglich mit Foto, Video, 3D oder Musik arbeitest und ein Referenzdisplay unterwegs brauchst. Dann zahlen sich Tandem OLED, Adobe RGB und die Touch-Bedienung im Alltag aus. Auch wer oft präsentiert oder direkt auf dem Bildschirm zeichnet, profitiert sofort. Für alle anderen ist Touch ein nettes Extra, aber kein Kaufgrund.

Auch neu: iMac M6 und iPad mini 8

Neben den beiden MacBook-Pro-Linien hat Apple auch den iMac mit dem M6-Chip erneuert: Er startet bei 1.799 Euro mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen, die Version mit vier Anschlüssen und stärkerer CPU und GPU kostet ab 1.999 Euro. Das neue iPad mini 8 bekommt ein OLED-Display mit 8,5 Zoll, den A20-Pro-Chip und Schutz nach IP67 – ab 749 Euro mit WLAN und 919 Euro mit Mobilfunk. Alle drei Geräte kommen am 6. November in den Handel.

Weiterführend

Noch vor einer Woche war das alles nur eine Erwartung: Unser Ausblick auf „das Apple-Event am 27. Oktober 2026″

Die neuen Macs laufen mit macOS 27 – unsere „macOS-Tahoe-Tipps und Tricks“ helfen dir beim Umstieg.

Touchscreen am Laptop ist bei Microsoft längst Alltag: Der „Surface Laptop Ultra“ ist der direkte Windows-Konkurrent.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann ist das MacBook Pro M6 erhältlich?
Das MacBook Pro mit M6 ist seit dem 28. Oktober 2026 vorbestellbar. Der Verkaufsstart ist Freitag, der 6. November 2026. Der Einstiegspreis in Deutschland liegt bei 2.299 Euro.
Was kostet das MacBook Pro mit Touchscreen?
Das MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display und Touchscreen kostet in Deutschland ab 3.299 Euro (14 Zoll, M5 Pro). Das 16-Zoll-Modell startet bei 3.899 Euro, die M5-Max-Versionen bei 5.119 Euro (14 Zoll) und 5.599 Euro (16 Zoll).
Hat das MacBook Pro M6 einen Touchscreen?
Nein. Touch gibt es nur beim MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display. Das M6-Modell hat ein Liquid-Retina-XDR-Display ohne Touch und behält die Notch, während das Touchscreen-Modell die Dynamic Island vom iPhone übernimmt.
Lässt sich der Touchscreen am MacBook Pro abschalten?
Berichten zufolge ja: In den Einstellungen von macOS 27 soll sich die Touch-Eingabe komplett deaktivieren lassen. Wer keinen Touchscreen möchte, kann außerdem zum MacBook Pro mit M6 greifen, das grundsätzlich ohne Touch-Hardware auskommt.
Lohnt sich der Aufpreis für das PROLED-Modell?
Für Foto-, Video-, 3D- und Musikprofis ja: Tandem OLED, Adobe RGB und Touch zahlen sich im Arbeitsalltag aus. Für die meisten Nutzer reicht das M6-Modell – bei gleicher Ausstattung (24 GB RAM, 1 TB Speicher) kostet es 780 Euro weniger.
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